ElleCommandante





Erotisches


Die schlechteste Erotikkurzgeschichte der Welt


von ElleCommandante


Erörtere mir unter Zimmerlautstärke beispielhaft unerlaubte Handlungen hauchend in mein Ohr“ flüsterte sie. Ihr spärlich bekleidetes Gegenüber, das seinen Kopf gedanklich eigentlich schon ausgeschaltet schaltet hatte, blickte einen Wimpernschlag überlegend und wisperte mit ohrenberührenden Lippen: „Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung vermittels vorherigem Freiheitsberaubens durch Zuhilfenahme von Fesselband und Knebel“. Sie stöhnte leise auf und benetzte ihre dunkelroten, vollen und vermutlich aufgespritzten Lippen mit der Spitze ihrer metalldurchbohrten, kleinen Zunge. Mit den ebenfalls dunkelroten und auf den ersten Blick schon offensichtlich künstlichen Daumennägeln zupfte sie an den Trägern ihres vermutlich absichtlich deutlich zu knapp gewählten Oberteils, durch das sich eine wohlgeformte Oberweite abzeichnete, die in zumeist ohnehin trinkenden Chirurgenkreisen gerne auch 'mal als „Wassermelonen“ abgekürzt umschrieben werden. „Weiter, Kleines“ flüsterte sie mit angestrengt versuchtem herrischen Unterton, der ihr aber, da von Natur aus mit keiner jedenfalls sangesbegabten und einer radioungeeigneten Stimme ausgestattet, etwas leicht dackelhaftes verlieh. Nach einem kleinen Biß in ihr ebenfalls stark metallbewehrtes Ohrläppchen kam kaum hörbar, mit beinahe fiepender Stimme lauschte sie: „Schwere Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung verursacht durch mit verbaler Demütigung verbundenem Verwendung Morgensterns statt einer profanen Peitsche“. Die durch das spannende und elastanreiche Top ohnehin deutlich wahrnehmbaren Brustwarzen wurden sichtbar voluminöser und machten ihr es nicht einfacher, ihre Brüste von ihrem sie nach wie vor leicht verhüllenden Stoffverhang zu befreien. Ihr Atem bekam bezüglich seines Holens eine erhöhtere Frequenz und der Puls eine ebensolche beschleunigte, - gleichsam nahmen ihre Wangen die natürliche Röte beliebigen Obstes an, fast hätte man sie schon glühend empfinden können. Sie schlug die Decke zurück und es war nun mehr als deutlich zu sehen, daß...

An dieser Stelle streikte 'mal wieder der Videorekorder und dem Geräusch konnte das geübte Ohr entnehmen, daß das Band ohne Zuhilfenahme von Werkzeug dem Rekorder vermutlich nicht so einfach zu entnehmen sein dürfte. „Bück Dich, Du Luder“ waren die ersten Worte, die sie nach dem Zwangsende des Films hörte, neben einem klatschenden Geräusch, dessen Ursache sie gleichfalls spürte. „Bück Dich, kleine Nachtigall, mach mich glücklich“ vernahm sie erneut die Aufforderung. „Perle, beweg Dich!“ Die Stimme nahm einen bedrohlichen Unterton an. „Mach hin jetzt.“ Sie zog ihr Shirt gerade soweit hoch, daß das Arschgeweih in seiner ganzen Pracht und Größe sichtbar wurde, die wie von Rubens skizzierten Wülste thronten gleichmäßig über dem rosa Gürtel, der ihre Hüftjeans am sofortigen Nachgeben der Schwerkraft hinderte. Mit mechanischem Blick begann sie, sich nach vorne zu beugen und ihren Blick auf den gewohnten Fixpunkt, einen ovalen Teppichfleck richtete. In routinierter Gewohnheit öffnete sie die Gürtelschnalle und versuchte, die Hose soweit nach unten zu wursteln, um ihre prallen Backen frei zu legen. „Mann, nun schlaf nicht ein“ ertönte es hinter ihr, während sie weiter an ihrem Beinkleid nestelte. „Ich habe nicht den ganzen Abend Zeit, Du Bückstück“ vernahm sie, während sie den Hosenbund über ihre Knie abwärts schob und ihr wieder einmal klar war, daß sie eigentlich...

Sie müßen einen Euro nachwerfen“ lautete die Aufforderung und der Bildschirm wurde schwarz. Auf dem Gang vor der Kabine hörte man hektische Schritte und das Ladegeräusch halbautomatischer Waffen. In der Kabine roch es feucht, beinahe klamm und aus dem Gang zog durch den Vorhang hindurch der Geruch billigen Rasierwassers. Es war auf einmal totenstill. Minuten verrannen und man hörte deutlich ein schweres, ungleichmäßiges Atmen. Auf einmal wurde das Atmen von einem metallischen Geräusch unterbrochen: dem Klacken unglaublich hoher Stiletto-Absätze auf steinernem Fußboden. Das Klacken der Absätze kam langsam näher und zu dem Geruch aus Feuchtigkeit, Klammheit und preiswertem After-Shave mischte sich ein Hauch Haarspray und schwerem, vermutlich französischem Parfum. „Sie können aber nicht in diese Abteilung“ hörte man die knarrende Stimme des alkoholschwangerem Angestellten im Hintergrund, während vor der Kabine eine Handfeuerwaffe klickend entsichert wurde. „Verschwinden sie, oder wollen sie sich eine Kugel einfangen?“ erklang eine andere Stimme im Gang „hauen sie endlich ab.“ Aus der Nachbarkabine war leise zu vernehmen: „Sie müßen einen Euro nachwerfen.“ Die Absätze klackten wieder und schienen sich langsam zu entfernen. Auf einmal fiel ein Schuß und das Klacken...

Schweißgebadet wachte sie auf. Sie fasste sich an die Brüste und den Unterleib, schob ihr durchnässtes Kopfkissen auf die Seite und suchte nach dem Lichtschalter. Neben ihr vernahm sie ein gleichmäßiges Atmen, ein leichtes Schnarchen, sie spürte den Körper, der sich an sie schmiegte. Sie ließ den Lichtschalter aus ihren Fingern gleiten, es war immer noch dunkel, stattdessen streichelte sie sanft über den neben ihr liegenden Körper, erspürte seine sanfte Haut, die herrliche Glätte, das weiche, lockige Haar, das Bauchnabelpiercing, die schmalen Schultern und den knabenhaften Oberkörper. In ihr wallte ein tiefgehendes Gefühl auf und sie spürte, wie die Lust in ihr kribbelte und langsam vom Unterkörper über das Sonnengeflecht den Bauch hinaufstieg. Langsam strich ihre Hand über die Vorderseite des knabenhaften Körpers neben ihr, abwärts, langsam und zärtlich erspürte sie den Haaransatz unterhalb des flachen, straffen Bauchs. Wird fortgesetzt.

Er ließ die Zeitung langsam sinken. „Jeden Morgen, jeden Tag, jede Stunde ein- und diesselbe Handlung“ dachte er bei sich. „Damit muß nun ein für alle Mal Schluß sein“ schlußfolgerte er. Während die Zeitung noch in die Zimmerecke flog, machte er sich auf, das Haus zu verlassen. Die Lederjacke in der Hand schloß er den Sportwagen auf, startete die unbändigen Kräfte des Aggregates und schoß mit jaulenden Reifen los Richtung Autobahn. Kurz vor der Autobahnauffahrt erblickte er eine Tramperin, die ihren Daumen einem Winken gleich auf und ab bewegte. „Verdammt jung, aber eine Schönheit“ schoß es ihm durch den Kopf. Er brachte den Wagen genau vor der schönen Unbekannten zum stehen, ließ das Fenster der Beifahrerseite nach unten gleiten und fragte: „Wohin soll denn die Reise gehen?“. „Egal, Hauptsache weg von hier“ war die Antwort des blonden Engels am Straßenrand, „nur weit weg“. „Kein Problem. Ich fahre nach Süden. Ganz weit nach Süden. An den Rand Europas fahre ich, steig nur ein, wenn dir der Rand Europas weit genug von hier erscheinen sollte.“ „Das reicht für den Moment“ antwortete das süßeste Mädchen, das er seit Jahren gesehen hatte. Sie öffnete die Tür, war ihren Rucksack auf den hinteren Notsitz und warf sich schwungvoll auf den lederbezogenen Beifahrersitz. Mit schnellem Griff schloß sie die Tür, strahlte ihn an und säuselte: „Los geht’s. An den Rand Europas!“ Er legte den ersten Gang ein und der Wagen schoß nach vorne, auf die Autobahn, die Tachonadel erklomm sekündlich neue Höhen. „Gib ordentlich Gummi“ jauchzte sie, was ihm nur ein „Worauf Du Dich verlassen kannst, Baby“ entlockte. So flogen sie eine Weile über das nicht enden wollende Asphaltband, bis sie ihm ihre schlanke, kindhafte Hand auf den Oberschenkel legte und mit großen Augen fragte: „Ähm, könntest Du vielleicht irgendwo rechts ran fahren? Ich hätte da ein kleines Bedürfnis.“ Er nahm ihre Hand und führte sie ein Stückchen weiter seinen Oberschenkel aufwärts: „Und ich ein Großes, Süße“ lachte er *grtzlfrmmm grtz grtz*

Verdammte Tunnel“ dachte er und steuerte seinen Vierzigtonner durch das diffuse Dunkel. Er drückte eine Kassette in den Radioschacht und drehte die Lautstärke voll auf, holte eine kleine Tablette aus einer verbeulten Schoka-Kola-Dose und spülte sie mit einer Dose Energydrink hinunter. Aus der Schlafkabine hinter ihm blickte ein verwuschelter Rotschopf, der gähnend fragte: „Schon wieder soweit?“ „Gleich wieder soweit“ raunte er zurück und machte dabei gurgelnde Geräusche. Der Rotschopf wischte sich den Schlaf aus den Augen, rutschte auf den mittleren Sitz der Fahrerkabine und begann mit *hrz*, begann mit *hrz*, begann mit *hrz*, begann mit *hrz**ssst* verließ den Tunnel und spürte dabei die Explosion. „Hier ist Ö3 mit dem Verkehrsservice“ unterbrach ihn das Radio im Moment der höchsten Extase. „Es folgen die Staumeldungen und der allgemeine Verkehrshinweis von den Verkehrsexperten ihrer Straßenwacht“. Am Horizont senkte sich die Sonne, so wie seine Lustpalme sich langsam zurückzog. Er schaltete das Radio aus und brummte „Den Verkehr regele hier immer noch ich“ während er den Truck in den roten Horizont der untergehenden Sonne steuerte...





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